5 Tipps für eine erfolgreiche Lernzeit

Da ist sie wieder, die unbeliebte Zeit, wenn sich das Semester dem Ende neigt und erneut haufenweise Klausuren, Prüfungen und Hausarbeiten anstehen. Es ist nicht schwer, in dieser Zeit auch mal den Überblick zu verlieren und nicht mehr zu wissen, wo und wie man eigentlich mit dem Lernen anfangen soll. 

Die 5 folgenden Tipps helfen dabei, in der Klausurenphase einen kühlen Kopf zu bewahren und die Lernzeit erfolgreich zu überstehen.

1. Einen Lernplan erstellen

Wichtig und hilfreich ist es, sich, bevor man mit dem intensiven Lernen anfängt, einen Überblick über den Umfang des Stoffes zu verschaffen und sich daraus einen Lernplan zu erstellen. Hier kann man in einem Monats- oder Wochenplan die prüfungsrelevanten Fächer und Themen in kleinen Blöcken gleichmäßig auf die Tage verteilen, die man noch bis zum Prüfungsdatum hat.

Den Tagesablauf sollte man möglichst in Lernblöcken von verschiedenen Fächern einordnen, damit man sich nicht nur auf eine Klausur beschränkt und später nicht in Zeitnot gerät. 

Es hilft außerdem, aufmerksam und konzentriert zu bleiben, wenn man sich immer wieder auf neue Themengebiete einstellen muss. 

Beim Erstellen des Plans sollte man aber in jedem Fall realistisch bleiben und sich nicht zu viel vornehmen, sonst ist man später nur frustriert und gestresst, weil man die Vorgaben nicht einhalten konnte. Wichtig ist es auch, in der Planung genügend Pausen und Zeit für Freizeitaktivitäten einzuplanen.

2. Der richtige Arbeitsplatz

An seinem Arbeits- und Lernplatz wird man in den nächsten Wochen sehr viel Zeit verbringen. Daher sollte man sich dort auch wohlfühlen und konzentrieren können. Man sollte also gut auf einen bequemen Stuhl, genügend Beleuchtung und eine ausreichende Belüftung achten. 

Arbeitsmaterialien wie Bücher, Schreibutensilien, Karteikarten usw. sollte man bereit legen und Dinge, die einen ablenken außer Sichtweite schaffen. Auch beim Arbeitsumfeld ist jeder Mensch verschieden. Während der eine am erfolgreichsten in der Bibliothek lernt, kann sich der andere zu Hause am eigenen Schreibtisch besser konzentrieren.

3. Lerngruppen bilden

Ganz nach dem Motto „geteiltes Leid ist halbes Leid“ ist es viel hilfreicher, sich während der  Lernphase mit seinen Kommilitonen zusammenzutun, als sich wochenlang allein durchzukämpfen. Hier kann man gerade am Anfang seine Unterlagen vergleichen und ggfs. vervollständigen, und vielleicht kann einem jemand etwas gut erklären, das man selbst noch nicht so richtig verstanden hat. 

Für ein erfolgreiches Lernen muss der gelernte Stoff außerdem regelmäßig wiedergegeben werden. Hierbei hat sich das Anlegen von Karteikarten bewährt. 

Außerdem sollte man sich nach einem Lerntag in den heimischen vier Wänden ruhig am nächsten Tag in der Gruppe treffen und sich gegenseitig abfragen. So bleibt das Gelernte auch im Langzeitgedächtnis hängen.

4. Die richtigen Pausen einlegen

Natürlich sollte man seinen Lernplan einhalten und diszipliniert sein. Richtige Pausen sind aber mindestens ebenso wichtig, um am Prüfungstag vorbereitet und voller Konzentration zu sein. Nach ein bis zwei Stunden intensiven Lernens wird eine Pause von ca. 20 Minuten empfohlen. Diese kann man gut einlegen, bevor man zu einem anderen Fach wechselt. 

Perfekte Pausenbeschäftigungen sind zum Beispiel, einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft zu machen, sich einen Tee zu kochen und seine Lieblingsmusik zu hören, zu zeichnen, aber auch alles andere, das entspannt und kurz abschalten lässt. 

Auch wenn es verlockend ist, sollte man vermeiden, die kleinen Pausen im Internet oder vor dem Fernseher zu verbringen, da die Reizüberflutung das gerade Gelernte überschreiben kann.

War man die letzten Tage erfolgreich mit Lernen, sollte man sich auch in dieser stressigen Phase genügend Zeit für seine Freunde, Sport und Freizeit nehmen und sich zwischendurch immer mal wieder einen Abend frei nehmen. Nur so schafft man es, motiviert und ausgeglichen zu bleiben. Auch ein leckeres Essen oder ein guter Film lassen einen zwischendurch abschalten und wieder etwas Energie tanken. Ein heißes Entspannungsbad mit Zusätzen wie Lavendel oder Melisse helfen bei Stress und tragen zur Ausgeglichenheit bei.

5. Brainfood

Durch die richtige Ernährung wird man zwar nicht wirklich schlauer, aber es gibt bestimmte Lebensmittel, die dazu beitragen können, auch in der intensiven Zeit des Lernens die Konzentration und Leistungsfähigkeit zu steigern und den Stress zu reduzieren. 

Viele greifen gerade in dieser Zeit gern zu Süßigkeiten und Fast Food, sprich zu Fett und Zucker. Diese lassen den Blutzuckerspiegel aber nur kurzzeitig ansteigen und führen letztlich zu einem Energieabfall. 

Man sollte lieber zu Snacks wie Nüssen greifen, die voller Mineralstoffe und Antioxidantien stecken. Vor allem Walnüsse beugen Nervosität und Konzentrationstiefs vor. Auch frische Beeren, Bananen und Avocados sind wahre Energielieferanten und machen zudem noch glücklich. Eine kleine Schüssel Nussmischung oder ein selbstgemixter Smoothie aus frischem Obst, Gemüse und Mandelmilch sind also der perfekte Snack in den Lernpausen.

(RLV)